Vorsicht, Kunde!

Jetzt muss ich aber endlich auch mal ein paar Kundenstories zum Besten geben, anstatt immer nur über meinen privaten Spielekonsum zu berichten.

Kommen gestern eine Frau und (vermutlich) ihr jugendlicher Sohn in den Laden und fragen nach N64 Controllern. Ganze 3 wollten sie kaufen. N64 Controller sind bekanntlich Mangelware, deshalb hatte ich auch nur noch einen, den mein Kollege ihnen auch anbot. Er war etwas ausgeleiert, spielt aber noch top und sollte 5€ kosten. Fragt die Frau, warum der so teuer ist, die kaufe doch keiner mehr. Sagt mein Kollege: „Aber Sie wollen doch gerade sogar 3 Stück kaufen.“
Sie gingen wieder.
Gegen Abend kamen sie wieder und suchten sich ein „Pokémon Stadium“ für N64 aus. Ich kassierte ab, nachdem ich ihre Nachfrage nach Rabatt einfach überhörte und holte ihnen noch den passenden Adapter, um die Game Boy Pokémon Spiele in das Spiel zu übertragen.
Fragt mich der Sohn, wozu das gut ist. Ich erkläre ihm, dass man so seine auf dem Game Boy Spiel gezüchteten Pokémon in das N64 Spiel übertragen kann. Sagt der: „Aber Pokémon spielt doch heute keiner mehr.“
Sage ich: „Aber du kaufst doch gerade ein Pokémon Spiel.“
Sagt er: „Ja, aber nicht für mich.“
Und sie verließen den Laden und waren bis heute nicht mehr gesehen…

Animal Crossing Manie

Tja, nun ist es also doch passiert. Ich konnte nicht anders und habe mir „Animal Crossing“ für die Wii gekauft.
Und es ist noch immer genau die gleiche Faszination, auch wenn die Konsolenversion nicht an den Charme der Handheld-Version heranreicht.
Dieses „immer mal kurz reinschauen“ fehlt einfach, oder dass der DS einfach nur neben dir liegt, während du abends im Bett bist, du noch ein wenig der Abendmelodie lauscht und das vertraute „blin-bling“ ertönt, wenn ein Nachbar noch was von dir will.
Im Großen und Ganzen hat sich auch nicht viel verändert zum Vorgänger, alles ist sehr vertraut. Umso mehr freut man sich allerdings, wenn man dann doch etwas Neues entdeckt.
Letztens bekam ich zum Beispiel ein Seifenblasenpustedings und bin erstmal 10 Minuten herumgerannt und habe Seifenblasen gemacht.
Genau von solchen Kleinigkeiten lebt die Animal Crossing-Faszination und genau darauf muss man sich eben einlassen können.
Die Steuerung dagegen nervt etwas. So chillig das Herumlaufen auch ist, sobald ich an einer bestimmten Stelle graben oder ein fliegendes Insekt fangen will, versagt die Fuchtelsteuerung und führt zu frustigen Verrenkungen und Krämpfen im Arm. Da ich aber eh nicht vorhatte exzessiv zu Sammeln (wer´s glaubt…), kann mir das auch egal sein, ob der Schmetterling zum 10ten mal entkommt.
Mal sehen, wie lange ich diesmal abhängig sein werde und ob ich vielleicht nicht doch noch damit online gehe…

Für unterwegs habe ich mir dann am Samstag „Mystery Case Files Millionheir“ für den DS gekauft.
Ein typisches Casual Flash Game. Es geht dabei darum, in wuseligen Bildern bestimmte Gegenstände zu finden. Das Ganze wurde mit einer dünnen Story und aufgesetzt wirkenden Stylus-Mikrofon-Puzzlespielchen auf „richtiges“ Spiel getrimmt und macht durchaus Laune als Happen für Zwischendurch. Es hat zumindest den verregneten Sonntag gerettet, an dem wir eigentlich die Erdbeeren jäten und den Spinat sähen wollten (ja, in Echt, nicht bei Harvest Moon…hehe…) und wird mir auch die nächsten Wochenenden, an denen ich nicht zuhause sein kann um „Animal Crossing“ zu spielen, versüßen.

Kommen wir zum Geschäftlichen:
Mein Kollege hat endlich sein Guthaben bei einer bekannten Tauschbörse aufgeladen und so freue ich mich in dieser Woche auf jede Menge 18er Titel, die in der Kiste unter dem Tisch verschwinden werden.
Außerdem hatte ich gestern wieder nette Neukunden. Ein Pärchen, dass einen Game Gear + Sonic und „Zelda-Majoras Mask“ und „Space Station Silicon Valley“ für N64 mitgenommen hat und ein junger Typ, der sich über ein NES + „Super Mario Bros.3“ und „Mario & Yoshi“ gefreut hat. Außerdem ist „Alundra 2“ für PS1 an einen Stammkunden rausgegangen, der dafür seine GBA Titel „Donkey Kong Country 2“ und „Zelda-A Link to the Past“ wieder abgegeben hat. Waren nicht so sein Ding und nachdem er letztens bei mir eine geflashte PSP gekauft hat, spielt er eh alles auf Emulator. Zum Glück ist er auch Sammler, sonst hätte ich wieder einen treuen Kunden an den Emulator verloren…
Tja, das waren erstmal die Highlights, der Rest war nur Standartkram 😀

Indiziert!

Heute mal ein Beitrag zum Thema Indizierungen.
Gestern habe ich mal wieder ein paar indizierte PS1 Spiele reinbekommen und diese schweren Herzens in die Kiste unter der Ladentheke gelegt.
Fast alle dieser Spiele habe ich schon gespielt oder zumindest zugesehen und bei den wenigsten kann ich die Beweggründe, die zu einer Indizierung oder sogar Beschlagnahmung führen, nachvollziehen. Allein die Tatsache, dass ich als erwachsener(!) Mensch nicht selbst entscheiden darf, was ich mir zumuten kann, und was nicht, ist mir unverständlich.
Hey, irgendwer hat diese Spiele programmiert und dem scheint es auch noch ganz gut zu gehen.
Für mich hat es natürlich Vorteile: Diese Art Spiele ist in Deutschland nicht leicht erhältlich, was den Wert beträchtlich steigert und allein die Tatsache, dass sie in einer separaten Kiste aufbewahrt werden, weckt in vielen das Bedürfniss, sie zu besitzen (ehrlich, manchmal tu ich da auch ganz „normale“ Spiele rein und die verkaufen sich plötzlich viel besser, als vorher im Regal…hehe…)
Das Thema Gewalt in Videospielen ist natürlich durchaus ernst zu nehmen,
aber irgendwelche Folgerungen daraus abzuleiten, wie es momentan wieder geschieht, ist doch eine etwas zu einfache Lösung, wie der gestrige Amoklauf an einer Schule wieder bewiesen hat. Der Täter hat nämlich, wer hätte es gedacht, „Counterstrike“ gespielt und sein Spielekonsum hätte sich in letzter Zeit vervielfacht, hieß es heute morgen aus den Medien.
Es gibt zu dem Thema natürlich Thesen und Gegenthesen. Die einen behaupten, der Konsum gewaltverherrlichender Spiele führe zu erhöhter Aggressionsbereitschaft und genereller Abstumpfung, die anderen meinen, diese Art Spiele diene eher dem Abbau von Frust und Agressionen, die sonst in der „wirklichen“ Welt ausgelebt werden würden.
Ich tendiere ja persönlich zu letzterem, aber letztendlich ist die generelle Annahme, irgendwelche Medien wären schuld an einem gewissen Verhalten, doch zu einfach.
Soziales Umfeld, allgemeiner Zustand, Familie sind doch wohl eher Faktoren, die eine Rolle spielen.
Aber was höre ich heute morgen? Computerspiele warn´s!
Ich als Händler achte sehr darauf, dass Kinder nicht die „falschen“ Spiele in die Hände bekommen, doch leider stoße ich bei den Eltern meist auf taube Ohren und kriege nur Argumente wie: „Dann spielen sie es halt bei ihren Freunden“, oder „Die wollen das eben spielen und nicht so einen Kinderkram“ zu hören, was mich manchmal echt schockiert.
Dass die Branche für die Medieninkompetenz der Eltern verantwortlich gemacht wird, ist ja schon länger ein Streitthema.
„Aufklärungsmaßnahmen“, wie die neuen USK Logos sind undurchdacht und haben nicht die gewünschte Wirkung.
Die Spielergemeinde braucht ein größeres Forum und kompetente Vertreter, die Aufklären und Erklären.
Damit Spiele endlich auch über die Casual Sparte hinaus von der breiten Bevölkerung akzeptiert werden, mit all ihren Facetten und Genres.
Wie hat die Filmbranche das geschafft? Vielleicht sollte man dort Ansatzpunkte suchen?

Was ich eigentlich schreiben wollte, habe ich mittlerweile vergessen, da ich mich hier so in Rage getippt habe. Verzeiht es mir.

Zeit-Dilemma

Es gab mal eine Zeit, da gab es ein kleines Spiel namens „Animal Crossing“.
All meine Zeit investierte ich in dieses Kleinod der Videospielkunst.
Ich vernachlässigte Freunde und Pflichten und vertrieb mir meine Zeit stattdessen in virtuellen Welten, in denen ich Blumen goss, Fossilien sammelte und Freunde besuchte.
Diese schlimme Zeit währte etwa 1 Jahr, bevor ich mich dieser allesfressenden Sucht entziehen konnte.
Ich habe viele liebe Bekannte dadurch verloren, aber ein Stück Leben wiedergewonnen.
Ich dachte, das würde für immer so bleiben.
Dann kam dieses Spiel für die Wii raus.
OK, dachte ich mir, deine Wii hat keinen Online-Zugang und eigentlich hast du auch keine Lust, nochmal von vorne anzufangen.
Bis gestern hat das ganz gut geklappt.
Ich machte einen großen Bogen um das Spiel und sämtliche Werbung dazu und wägte mich in Sicherheit.
Dann habe ich gestern die neue GEE gekauft und nichtsahnend einen Artikel über das Thema „Cocooning“ angefangen. Und unerwarteterweise ging es um „Animal Crossing“ und die generelle Faszination, lieber alleine zuhause zu bleiben, als sich der wirklichen Welt zu stellen.
Und plötzlich ereilte mich ein De-ja-vu (irgendwo muss da ein Accent hin, oder?).
Es war vor etwa genau 2 Jahren, da mich ein ebenso hingebungsvolles Liebesgeständnis an dieses Spiel zum Kauf gedrängt hat, obwohl ich das Game Cube Spiel schon besaß und ausgiebig gezockt hatte.
Und so erging es mir gestern wieder…Nachbarn beglücken…Blumen pflanzen…Leute besuchen…
Nur meinen (real-life-) Freunden ist es zu verdanken, dass das Spiel gestern nicht in meinen Einkaufskorb wanderte, aber meine Gedanken beschäftigen sich unablässig damit und ich habe auch eben schon ein Angebot für Internet zuhause eingeholt…
Ich muss doch verrückt sein, dabei kann ich bald wieder im echten Garten Blumen pflanzen und mich mit echten Freunden zum Grillen treffen.

Glücksmoment

Gestern war mein Freund bei einem Bekannten zu Besuch und da erzählte ihm ein anderer Bekannter, Freunde hätten ihn auf einen tollen RETRO-Games Laden aufmerksam gemacht. Woraufhin dieser natürlich damit angeben konnte, hier schon auf zahlreichen Parties gefeiert zu haben und die Besitzer persönlich zu kennen 😀

Schön, wenn sich langsam alles rumspricht. Man kann uns sogar mitlerweile googeln unter Retro Games Leipzig. Je nach Browser findet man auch meinen Blog schon etwas weiter oben im Ranking.

Alltag

So, ich habe es also doch noch geschafft, „Professor Layton“ noch am selben Abend anzuspielen und meine Erwartungen wurden sogar noch weit übertroffen. Das Spiel ist unglaublich motivierend, da man nicht nur die einzelnen Storybausteine aufdecken, sondern auch alle Gemäldeteile, Möbel und ähnliches sammeln möchte (gotta catch´em all!).
Die Rätsel sind teilweise echt knackig, aber umso größer ist die Freude und der Stolz, wenn man sie gelöst hat.
Wirklich ein tolles Spiel, dass ich jedem empfehlen kann.
Im Laden war gestern erst gegen Abend richtig was los, was wieder mal dazu führte, dass ich eine Stunde verspätet in den Feierabend starten konnte (und somit weniger Zeit für „Professor Layton“ hatte…grummel…).
Dafür sind aber mal wieder ein paar leckere SNES Rollenspielperlen eingetroffen, da bleibt man schon mal länger 🙂
Außerdem habe ich mein erstes NES Multitab verkauft. Normalerweise fragt niemand nach den Dingern und ich gebe die einfach beim Kauf eines NES dazu, aber dementsprechend haben sich auch 20 von den Teilen angesammelt.
Nun habe ich eins davon mal in meine 1€-Kramskiste geworfen und siehe da, findet sich doch schon ein Käufer.
Natürlich hatte er keine 4-Spieler Spiele, so dass er davon auch noch 2 mitgenommen hat und 2 extra Controller brauchte er demnach auch noch…
Das hat sich doch gelohnt…hihi…sowas nennt man mal Abverkauf.
Ich wünsche ihm ein Freundesreiches Wochenende und viel Spaß damit.
Wir haben selber auf der letzten Party erst ein NES angeschlossen und wollten zu viert „Super Off Road“ zocken. Doch dann wollte einer unbedingt C64 spielen (Rampage…hihi…) und das NES kam nicht zum Einsatz…
So, jetzt muss ich mal neue Controller aus dem Lager holen und putzen und die Spieleregale auffüllen.

gäääähn…

Heute bin ich total übermüdet, da wir die halbe Nacht „Mortal Kombat vs. DC Universe“ auf der 360 gezockt haben.
Dieses Spiel ist einfach so genial. Ich mochte die Mortal Kombat Reihe schon immer lieber, als z.B. Street Fighter, und das liegt nicht an der außerordentlichen Gewaltdarstellung.
Leider konnten wir nur auf der 360 zocken, deren Controller nicht gerade ideal (Super-Duper-Euphemismus) für Beat em´ups ist, weswegen meine Daumen so kleine Dellen haben und sich etwas wund anfühlen.
Zum anderen hatte ich heute das Glück, ein Exemplar des DS Spiels „Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf“ zu ergattern, die waren hier in der Gegend nämlich seit Weihnachten überall ausverkauft.
Leider ist natürlich ein riesiges USK Logo drauf, aber dieses Spiel wollte ich gerne in Deutsch zocken…oder ist jemandem bekannt, ob die UK DS Spiele deutsche Texte enthalten? Dann werde ich nämlich ganz darauf umsteigen, da die österreichischen Fassungen „normaler“ (nicht indizierter und in Deutschland und Ausland gleichermaßen erhältlichen) Spiele ebefalls dieses riesige Logo ziert.
Wie ist das mit Wii Spielen? Hat da jemand Erfahrung?
Heute Abend werde ich es wahrscheinlich noch nicht schaffen, das Spiel anzuzocken, da „Mädchen-Serien-Abend“ ist und morgen ist mein Mädelsabend mit „Frauentausch“ und nettem Essen, aber übers WE werde ich auf jedenfall dazu kommen, um dann am Montag meine Eindrücke zu schildern.
Ich hab ja schon ein bisschen Angst, bei der einen oder anderen Kopfnuss zu versagen…Rätseln ist eigentlich nicht so mein Ding, aber das Spiel soll es ja auch storytechnisch in sich haben.
Bin gespannt.

Glücksmomente

Ich habe beschlossen, regelmäßig meine Glücksmomente niederzuschreiben, da man so ein positiveres Lebensgefühl entwickeln soll.
Also fange ich mal an:

Mein Freund hat sich „Mortal Kombat vs. DC Universe“ bestellt und hat es geschafft, eine Version ohne dieses riesige, nervige, hässlich USK Logo zu bekommen.

Ja, solch kleine Momente machen glücklich. 😀

Außerdem klaue ich mal das Tagsystem von wild.style, um das Auffinden leichter zu machen (vor allem für mich) und tagge solche Einträge einheitlich als „Glücksmoment“

viel Arbeit

Hallo Leute,
ein paar arbeitsreiche Tage liegen hinter mir, denn bekanntlich war Monatsende/Monatsanfang, traditionell die verkaufsreichste Zeit. Am Monatsanfang kommt dann noch der ganze Papier- und Steuerkram dazu, so dass ich fast schon wieder einen freien Tag gebrauchen könnte.
Zumal hier schon wieder Mittmonatsstimmung herrscht, sprich, zögerliche Kundschaft und leere Kasse. Das Wetter ist auch wieder schlechter geworden, was die Stimmung noch mehr drückt.
Aber zu den arbeitsreichen Tagen. Die Umsätze waren trotz Februar rekordverdächtig, vor allem im Retro-Bereich. Master System ging letzten Monat endlich mal wieder richtig gut und der Berg an „guten“ alten PC Spielen ist auch merklich kleiner geworden. Auch ein ATARI 500 im Originalkarton hat einen neuen Besitzer gefunden und die PC Ecke selber sieht auch total ausgeschlachtet aus.
Am Samstag hatte ich das Glück, einen meiner Game Cubes gegen eine durchschnittliche Dreamcast-Sammlung zu tauschen, was gut war, da ich gestern einen verkauft habe und ich sonst jetzt keinen mehr hätte. Es waren keine nennenswerten Titel dabei, außer vielleicht Sonic Shuffle, dass aber leider nicht im Sammlerzustand ist (spielen kann man das ja nicht, da greife ich lieber zu Mario Party…) und dem üblichen Sonic Adventure.
Was gäbe ich mal wieder für ein „Skies of Arkadia“ oder „Shenmue 2“. OK, letzteres habe ich gerade für die Xbox da, aber das ist irgendwie nicht dasselbe.
Ein „Bust-a-Move 3“ für N64 durfte ich ebenfalls für 5 Minuten mein Eigen nennen, ich hatte es noch nicht mal katalogisiert, da stürzte sich auch schon der erste Kunde drauf 🙂
Den Rest des Umsatzes bestritt mal wieder die übliche Menge PS2 und PS1 Titel, die sind echt nicht totzukriegen und durch die hohe Verbreitung verkauft man davon halt immer am meisten.

Beim Einloggen habe ich gesehen, dass mein geschätzter Kollege wild.style einen Artikel zum Thema Gebrauchthandel verfasst hat, den werde ich mir jetzt erstmal reinziehen.

Da bin ich ja froh, dass ich trotz des Titels nicht ganz so schlimm weggekommen bin…
;-P
Auch ich halte ja nichts von Downloadspielen. Nicht aus Kosten-, sondern aus Sammlergründen. Ich brauche einfach was zum Anfassen und ins Regal stellen.
Das einzige Spiel, dass ich mir runtergeladen habe, war „Super Mario RPG“ auf der Virtual Console, aber da war mein Freund so nett, mir einen Karton dafür zu basteln, der jetzt meine Sammlung ziert, und das Spiel war es „leider“ auch wert.
Gemein sind natürlich runterladbare Inhalte/Erweiterungen zu bereits erhältlichen Spielen.
Ich kenne viele, die ihr GTA IV nach dem Durchspielen verkauft haben, die ärgern sich jetzt bestimmt schwarz.
Die Nachfrage nach gebrauchten GTA IV wird in den nächsten Wochen also definitiv ansteigen.
Man sollte sich sowieso immer ganz genau überlegen, ob man sich von einem Spiel/einer Konsole wirklich trennen möchte. 90% meiner Kunden haben die Konsole/das Spiel, dass sie bei mir erwerben, schonmal besessen und bereuen nun, es weggegeben zu haben und es „neu“ kaufen zu müssen.
Aber davon lebe ich nunmal.
Und es ist ja auch schön, alte Perlen noch irgendwie erwerben zu können. Der Verkauf eines SNES/MD Spiels beeinträchtigt logischerweise nicht die Umsätze Nintendos oder SEGAs
(außer, derjenige lädt es sich deshalb nicht auf die Wii
;-P ),
sondern helfen vielmehr, deren Kultstatus aufrecht zu erhalten und auch jüngere Generationen an Marios und Sonics Anfänge heranzuführen.
Ich finde es schön, wenn 6jährige nach Mario Spielen fragen, obwohl man doch denkt, dass er seinen Höhepunkt in den 90ern hatte und die Kids von heute nur GTA spielen wollen.

Aus dem Leben einer Videospielladen-Besitzerin