Geschenketipp 5

Trotz der relativ niedrigen Verkaufszahlen ist sie recht häufig anzutreffen und besonders einigen ihrer Spiele läuft man regelmäßig über den Weg, wurden sie doch überproduziert und sind heute teilweise noch eingeschweißt zu Schleuderpreisen erhältlich. Wahre Kenner ignorieren sie jedoch Zugunsten der Perlen dieser Konsole: erstklassige Shoot’em Ups und Beat’em Ups. Die hohe Nachfrage nach diesen führt jedoch leider dazu, dass Sammler ihre Schätze nicht herausrücken und zum Teil horrende Preise für die wirklich guten Spiele aufgerufen werden.
Sie hat auch heute noch eine treue Fangemeinde und vereinzelt kommen sogar in Deutschland noch neu entwickelte Spiele in geringen Stückzahlen für den Liebhaber auf den Markt. Dann heißt es schnell sein und zugreifen, bevor die Preise drastisch steigen.
Nein, sie ist sicher keine Konsole für Jedermann und sicher nicht für jemanden, der einfach nur „was zocken“ will, aber wer ihrem Charme einmal erlegen ist und über die diversen Kinderkrankheiten hinwegesehen oder -basteln kann und natürlich das nötige Kleingeld übrig hat, um sie ausreichend zu füttern, wird sie als wahren Schatz im Konsolenregal begreifen.
Die Rede ist natürlich von SEGAs Dreamcast, der letzten Konsole, die Sega gebaut hat, bevor sie sich aus dem Hardwaremarkt zurückgezogen haben.

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Wie schon erwähnt, sind die wahren Perlen schwer zu finden, aber für den Anfang tun es auch ein paar Klassiker, die das Potenzial der Konsole gut ausreizen und für die ersten Wochen beschäftigen sollten. Hier schon mal eine kleine Vorauswahl, was gerade erhältlich ist.

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An Zubehör benötigt man für den Anfang nicht viel. Eine Visual Memory Unit, kurz VMU zum Speichern und, je nach Spiel, dank eingebautem Minibildschirm, auch zum Spielen kleinerer Minispiele und eventuell noch ein Vibration Pack, ähnlich dem Rumble Pak des N64. Beide werden in den Controller geschoben, der zu diesem Zweck 2 Ports besitzt.

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Apropos Controller: Er mag klobig wirken, stellt sich aber für die Spiele, für die er gemacht wurde, nämlich Shooter und Beat’em Ups als sehr geeignet heraus und liegt gut in der Hand.
Die Dreamcast ist ein besonderes Geschenk. Ihr Kauf sollte gut überlegt sein, denn nicht jeder kann sich mit ihr anfreunden oder ist gewillt, nach Spielen suchen zu müssen, anstatt schnell und günstig zocken zu können. Wer diese Hürde aber nimmt, wird sie nicht mehr missen wollen und im Sammlerregal macht sie sowieso eine gute Figur.

2 Gedanken zu „Geschenketipp 5“

  1. Ich würde meinen, dass die DC eigentlich eine recht zugängliche Konsole ist: die Handhabung ist simpel, durchaus mit Nintendo-Konsolen vergleichbar, sie ist klein und robust (von den Spielehüllen mal abgesehen, haha) und technisch noch vergleichsweise „up-to-date“. Soll heißen, auf einer DC spielt es sich nicht viel anders als auf anderen Konsolen der letzten beiden Generationen, alles wirkt schon vergleichsweise flott und modern, und man kann einige echte Perlen entdecken, die so bis heute kaum erreicht worden. Eine Playstation 1 oder ein Nintendo 64 sind da schon eine etwas andere Kategorie, für die man ein gewisses Retro-Faible mitbringen muss.
    Wichtig ist halt nur, dass man bei der DC nicht einfach drauf los kauft, wenn man keine Ahnung hat (und gerade die schlechtesten Games begegnen einem am häufigsten), sondern gezielt nach den Perlen Ausschau hält. Dann ist die DC eine echte Bereichung für all diejenigen, die eine der bekannten Konsolen der Genernation Xbox/PS2/GameCube ihr Eigen nennen.

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