Endless Ocean 2 (Wii)

Nachdem mich schon tagelang wieder der Drang nach einem neuen Spiel gepackt hatte ging ich unvernünftigerweise gestern (Mittwoch…wo doch die neuen Spiele erst Freitag erscheinen) auf die Suche nach selbigem.
Nach dem üblichen Standartkram, vielen vermeintlichen Schnäppchen und jeder Menge schon Bekanntem, stieß ich doch tatsächlich schon auf „Endless Ocean 2“, das eigentlich erst frühestens heute in den Händlerregalen stehen sollte. Da es eh auf meiner „vielleicht-mal-sehen-Liste“ stand, ich den Vorgänger geliebt habe und es nunmal das einzig neue Spiel war, wanderte es ohne zu Zögern in meine Hände.
Und was soll ich sagen? So entspannt, wie gestern Abend, war ich schon lange nicht mehr.
Wem der Titel nichts sagt, „Endless Ocean“ ist ein Tauchspiel, bei dem es vorrangig darum geht, die Tiefen und vor allem die Schönheit der Ozeane zu entdecken, dabei möglichst alle Meeresbewohner kennenzulernen und nebenbei noch kleine Aufgaben zu erledigen. Das Ganze unterlegt mit einem chilligen Soundtrack, gibt es nichts besseres, um nach einem langen Arbeitstag den Kopf freizukriegen.
Teil 2 gibt sich hierbei wesentlich straffer, als es noch bei Teil 1 der Fall war, wo man mehr zum Spaß getaucht ist. Gleich zu Beginn bekommt man klare Aufgaben, eine Story ist ersichtlich und nach kurzer Zeit kann man erste Erfolge verbuchen: Ein Walkalb muss zu seiner Mutter zurückgebracht, ein Haifisch verjagt und eine alte Ruine gefunden werden.
Sonst alles beim Alten. Es gibt verschiedene Tauchgebiete, die nach und nach freigespielt werden sowie Foto- und Tauchanfragen, viel zu erkunden und eine wunderschöne Grafik. Neu ist, dass man diesmal auch an Land Tiere entdecken kann.
Alles in allem ein wunderschönes Spiel, für alle, die gerne herumstreifen und sich auch mal treiben lassen können. Wer Action braucht, lässt lieber die Finger davon, denn außer gelegentlich abzuwehrender Haie gibt es nicht allzuviele Gefahren.

Nachtrag: Ganz so chillig, wie der erste Teil, ist das Ganze doch nicht, da man des öfteren „Pseudo“-Rätsel lösen muss, die einen, ob der hakligen Steuerung, schon mal in den Wahnsinn treiben können. Generell bin ich der Meinung, dass die Steuerung im ersten Teil nicht ganz so schwammig war. Ich schwimme wirklich sehr langsam, die Kamera zickt öfters mal und wenn ich in einer Ecke festhänge, habe ich ein echtes Frustproblem.
Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Spiel, denn gerade das freie Schwimmen macht eh am meisten Spaß.

2 Gedanken zu „Endless Ocean 2 (Wii)“

  1. Kann man in dem Spiel eigentlich sterben? Offenbar ja nicht, wenn das ganze „nur“ ein Unterhaltungsspiel ist.
    Aber ich mein, es gibt Haie, Piranhas und was weiß ich noch alles für Kuschelfische – wird man dann bewusstlos, wenn die angreifen oder gibt es sowas wie eine Lebensenergieleiste?
    Oder hat der Taucher einen Anzug an, der Unverwundbarkeit verleiht? ^^‘

    Die Spielidee find ich ja eigentlich auch spannend, aber brauch mein Geld momentan leider für andere Dinge. 🙁

  2. Tja, ob man sterben kann, habe ich noch nicht herausgefunden, aber ich denke mal, dass das nicht möglich ist. Wahrscheinlich wacht man nur auf seinem Boot wieder auf, sollte man doch mal zu oft angegriffen werden. Bis jetzt war ich immer nur kurz gelähmt, wenn ich mit einem Hai oder Feuerfisch in Berührung kam und was passiert, wenn einem der Luftvorrat ausgeht, wollte ich auch nicht austesten und bin immer rechtzeitig zurück aufs Boot.

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