Playing A to Z

Wer kennt das nicht? Die Spieleregale zuhause bersten über und trotzdem hat man rein gar nichts zu Zocken? (Das Äquivalent zum weiblichen Kleiderschrank)
Die Hälfte der gekauften Spiele hat man nur mal 5 Minuten in der Konsole gehabt, einige stehen sogar noch eingeschweißt herum, weil man noch nicht Motivation und Muße gefunden hat, sie anzufangen. Dazu das schlechte Gewissen, wenn man sich schon wieder was Neues kauft, von dem man weiß, dass man es eventuell doch wieder nur kurz anspielt (ich fühle mich schon wieder an den Kleiderchrank erinnert)…

Mir ging es in den letzten Tagen mal wieder so, eigentlich seit das Wetter umgeschlagen und urplötzlich herbstlich geworden ist. Das Sommerloch beschert nicht wirklich neue Supertitel, die man kaufen könnte. In den Händlerregalen tummeln sich ein paar Schnäppchen, um die man schon ein paar Wochen unentschlossen herumschleicht. Das eigene Regal ist noch gut gefüllt.

Aber nichts zum Spielen da!

Also klagte ich B. mein Leid und er hatte die ultimative Lösung: Wenn du wieder mal nicht weißt, wo du mit Spielen anfangen sollst, beginne doch bei A. Spiel ein Spiel, dass du noch nicht, oder nur kurz gespielt hast, das mit A anfängt. Dann mach mit B weiter und so fort.

Klang erst nach einer Schnappsidee, aber nach kurzer Überlegung doch nach einer guten Strategie, die ewige Unentschlossenheit zu überlisten.

Da die WiiU am unbenutztesten von all meinen Konsolen erschien, begann ich mit ihr und erstand „Assassins Creed IV Black Flag“, um das ich schon eine Weile herumgeschlichen bin, weil oben genannte Argumente. Ein Spiel, das sonst nicht in mein Beuteschema passt und deshalb super für den Feldversuch „spiele ein Spiel mit A, das du noch nicht kennst“ geeignet erschien. So ganz kann ich den Reiz an derartigen Spielen immer noch nicht nachvollziehen. Klar, Grafik ist super, Lichteffekte beeindruckend, Story bestimmt toll. Leider wird man ständig aus dem Spielfluss gerissen da das Spiel aus aufwändigen Zwischensequenzen besteht, die in anschließende Missionen resultieren, die aber für Anfänger wie mich etwas unübersichtlich gestaltet sind und oft wiederholt werden müssen, bis man den Dreh raushat. Bis dahin habe ich dann meist die Story wieder vergessen und dann folgt auch schon die nächste Sequenz. Noja, ich spiele mal tapfer weiter, vielleicht finde ich ja doch noch Gefallen daran. Leider bin ich weder Stratege noch Stealther, das macht es mir nicht leichter 🙂

Als nächstes spiele ich Bayonetta. Ich weiß nur noch nicht, ob Teil 1 oder 2. Und da fangen die Entscheidungen wieder an…

Aber vielleicht kommt bis dahin auch schon etwas ganz neues zum Spielen in den Handel, dann durchbreche ich gerne meine neue Strategie und spiele auch was mit Y.

2 Gedanken zu „Playing A to Z“

  1. Oh das kenne ich auch zu gut. Ich müsste eigentlich erstmal 5 Jahre arbeitslos werden damit ich alles mal durchspielen kann :D. Ich hoffe einfach auf die Rente und das ich dann noch lust hab
    Zitat:
    Die Hälfte der gekauften Spiele hat man nur mal 5 Minuten in der Konsole gehabt, einige stehen sogar noch eingeschweißt herum, weil man noch nicht Motivation und Muße gefunden hat, sie anzufangen. Dazu das schlechte Gewissen, wenn man sich schon wieder was Neues kauft, von dem man weiß, dass man es eventuell doch wieder nur kurz anspielt

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