Du bist, was du spielst!

Der Core Gamer

Überwiegend männlicher Vertreter der Gattung Videospieler.
Fühlt sich cool, weil er besonders realistische Spiele mit teils hohem Gewaltfaktor oder sportlicher Aktualität zockt.
Scheut Veränderungen, schwört auf gleichförmige Spielmechaniken und vorhersehbare Spielmechanismen.
Kauft die jährliche Neuaflage seiner Lieblingsspielereihe.
Verhöhnt Liebhaber einer anderen, ähnlich gearteten Reihe und Spieler, die über den Tellerrand schauen und etwas jenseits des Top-Ten Regals im Elektronikdiscounter kaufen.
Ist dabei finanziell potent und schlägt am ersten Tag zu, nur, um sich dann über noch nicht bereit gestellte Server oder per nachträglichem AddOn zu behebende Bugs zu ärgern.
Hat trotzdem wenig finanzielle Einbußen, da er nur 2 Spiele pro Jahr kauft und diese intensiv zockt (beneideswert!).
Trennt sich ohne große Mühe von durchgezockten Games zugunsten neuer.
Kann die alten aber nach ein paar Jahren ohne Mühe in jeder Wühlkiste finden.
Spielt gerne mit anderen Menschen zusammen, aber nur, wenn er diese nicht kennt, damit er via Teamspeak deren Mutter beleidigen kann.

Der Indie Gamer

Überwiegend weiblicher Vertreter der Gattung Videospieler.
Fühlt sich cool, weil sie besonders unrealistische Spiele mit teils sinnbefreiter Handlung und künstlerischem Anspruch zockt.
Scheut Gleichförmigkeit, ist von vielen Spielemechaniken schnell gelangweilt und sucht immer das Neue.
Hofft, dass es für das Lieblingsspiel nie eine Fortsetzung geben wird, um die Einzigartigkeit des Spiels zu erhalten.
Verhöhnt Blockbusterspielekäufer im Elektronikdiscounter, die darüber grübeln, welches Spiel wohl brutaler ist.
Ist zunehmend auf Mundpropaganda angewiesen, da es viele Spiele nicht einfach so zu kaufen gibt, sondern nur in bestimmten Stückzahlen oder auf bestimmten Plattformen angeboten werden.
Gibt dann Unsummen für diese Spiele aus, obwohl sie vielleicht nie gezockt werden, weil sie viel zu speziell sind oder im Nirvana der ungezockten Games untergehen.
Würde sich nie von einem Spiel trennen, da sie um die Mühen weiß, die es gekostet hat, es zu bekommen.
Und weil sie weiß, dass es noch mehr Mühe kosten würde, diese wieder zu beschaffen.
Spielt nicht gern mit anderen Menschen zusammen, um das Spielerlebnis ganz für sich alleine zu haben. Redet deshalb auch nicht darüber.

Der Retro Gamer

Überwiegend älterer Vertreter der Gattung Videspieler.
Fühlt sich cool, weil er die neuen Konsolen boykottiert und nur auf seinen alten Schätzen zockt.
Zockt nur, was er auch kennt. Bleibt dabei gerne einem Genre treu, tobt sich darin aber ordentlich aus. Schwört auf gleichförmige Spielmechaniken und vorhersehbare Spielmechanismen.
Kauft nur, was er früher schon hatte, oder dem zumindest ähnelt.
Geht nie in Eletronikdiscounter, da ist es ihm zu hell. Verhöhnt höchsten Leute, die einen C64 nicht von einem A500 unterscheiden können.
Kauft maximal ein paar Spiele im Jahr, diese dürfen dann auch mal teurer sein und werden ausnahmslos auch gespielt, bevor ein neues ins Haus kommt. Ansonsten verlässt er sich auf seine gut sortierte Sammlung.
Trennt sich von nix und würde am liebsten alles mit ins Grab nehmen.
Spielt bevorzugt mit anderen Menschen zusammen. Gerne in einem Raum, an einem Fernseher, mit Chips und Cola.
Zeigt gerne seine Schätze und freut sich, anderen seine Welt näher zu bringen.

Der Casual Gamer.

Überwiegend Vertreter der Gattung Videospieler mit Familienanschluss jeden Alters.
Fühlt sich nicht cool, will einfach nur spielen.
Lässt sich von Trends leiten, solange das Spielprinzip nicht allzu komplex ausfällt. Schwört auf leicht zu erlernende Mechanismen und gleichförmige Spielmechaniken.
Kauft sämtliche Vertreter dieses Genres, bis der Trend wieder abebbt und achtet dabei eher auf den Preis, als auf die Qualität.
Besucht regelmäßig den Elektronikdiscounter, kommt aber nur bis zu den Wühltischen und Pyramiden am Eingang, bevor die bunte Verlockung ihn einholt.
Wundert sich irgendwann, wo der Berg Spiele herkommt. Und noch mehr, warum niemand die von ihm kaufen möchte, wo das doch schöne Spiele, zu schade zum Wegwerfen, sind.
Muss sich dann irgendwann doch trennen und bietet sie in Umzugskartons verpackt dubiosen Onlineanbietern an, die sie für ein paar Cent Gebühren „entsorgen“.
Spielt bevorzugt alleine, am PC, in den Abendstunden, wenn die Kinder im Bett sind. Denn eigentlich hat er keine Zeit zum Spielen, nur die 4-5 Stunden am Abend halt.

Und, wer bist du?

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